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Je mehr du loslässt, umso mehr stehen dir weitere Türen offen

Mit diesem wunderbaren Spruch konnte ich die Herausforderungen, die in mein Leben getreten sind, alle gut meistern.

Im Juni 2016 ist meine Mutter von uns gegangen. Sie hatte Krebs und hat 4 Jahre lang gekämpft. Sie war eine wundervolle Frau und Mama für mich, die mich sehr unterstützt hat im Privaten sowie mit meiner Arbeit. Sie hat mir Anerkennung geschenkt und meine Arbeit wertgeschätzt. Ich sage auf diesem Wege einfach nur vielen herzlichen Dank an dich, liebe Mama. Du fehlst mir schon sehr.
Ebenso ist vor ein paar Tagen ein lieber Mensch von uns gegangen. Mein Schwiegervater. Bevor er gestorben ist, war er schon einige Monate lang krank. Doch der Tod kam schon sehr schnell und plötzlich. Womit wir nicht gerechnet hatten. Trotz alledem erst einmal ein Schock. Dass das alles wahrgenommen werden musste und verarbeitet werden soll. Das Thema nimmt so seinen Lauf, dass mein Prüfungsthema für meine Facharbeit folgendes war: Wie ich sterbende Menschen und Angehörige liebevoll begleite und sie loslassen kann.

Um die Arbeit erfolgreich zu schreiben, befasste ich mich sehr intensiv mit diesem Thema. Zusätzlich sollten wir unsere Facharbeit noch vortragen. Nachdem dies geschehen ist, meinte meine Ausbilderin, Lutigard Dannhard, zu mir, ich habe das ganze so authentisch rübergebracht, dass ich dies in meine jetzige Arbeit mit einbinden sollte. Gesagt, getan. Jetzt ist der Zeitpunkt für mich, dass ich dies gerne umsetzen möchte. Gemeint ist damit, dass ich ins Tun komme.

Da viele Menschen, vor allen Dingen bei uns in Deutschland, mit diesem Thema – Tod, sterbende Menschen zu begleiten und loszulassen – Schwierigkeiten haben oder gar Abstand halten und nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen, binde ich dies in meine Arbeit mit ein.

Ich möchte dieses Thema Schritt für Schritt in meine Arbeit mit aufnehmen und meine Klienten beraten. Genauere Themen/Seminare werden demnächst bekanntgegeben.

Ich habe schon viele sterbende Menschen, auch Kinder/Babys, begleiten dürfen und meine Erfahrungen gemacht.

Ich komme nochmals zurück auf diesen wunderschönen Spruch zu sprechen (siehe Bild). Zu folgender Situation: Ich durfte im Monat Februar 2016 meiner Mutter die letzte Klangmassage geben. In dieser Zeit habe ich bemerkt, jetzt geht es meiner Mutter nicht mehr so gut wie vorher und es geht Ihr Schritt für Schritt schlechter. Jetzt war der Zeitpunkt für mich da, dass ich meine Mutter loslassen kann. So, dass nicht mein Herz mitgeht.
Auch Schritt für Schritt. Mir war ganz wichtig, dass ich im Hier und Jetzt lebe.

Auch wenn diese Zeit bis zu Ihren Tod kein einfacher Weg für mich war. Die Tränen sind ständig geflossen. Durch Meditation, Chakren summen und Mettameditation lernte ich einen Weg für mich, richtig loszulassen. So, dass ich meine Mutter gehenlassen konnte, dass ich diese Situationen annehmen konnte, wie sie ist, und dass es der richtige Weg ist.

Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich sagen, dass ich meine Mutter richtig losgelassen habe. Da ich richtig loslassen konnte, öffneten sich in meinem Leben neue Türen. Momentan sehr viele schöne Dinge, sodass ich unter anderen ein Angebot bekommen habe, dass ich als Kursleiterin Seminare am Meer geben darf (mehr dazu demnächst). Ganz kleine Dinge, die ich jetzt richtig wahrnehmen kann und über die ich mich sehr freue.

Alles Liebe
Eure Nicole Schmidt-Eggers

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